Anfragen
10.04.2018, 12:01 Uhr
 
Sachstand Drogenkonsum, Suchtberatung und Prävention
Kleine Anfrage des Abgeordneten Raik Nowka der CDU-Fraktion an die Landesregierung:

Die Ergebnisse der 4. Welle der Befragung Brandenburger Jugendliche zum Substanz-konsum zeigen eine gewisse Trendwende: immer weniger Jugendliche konsumieren Alko-hol und immer mehr Jugendliche haben regelmäßigen und insbesondere unregelmäßigen Kontakt mit Cannabis. Nichtsdestotrotz geht von Alkohol nach wie vor eine erhebliche Ge-fahr aus. Unterschiede im Konsumverhalten sind vor allem hinsichtlich der Geschlechter und der jeweiligen Schulart auszumachen. Mit Blick auf die akute Crystal-Meth Problematik hatte der Landtag für den Doppelhaushalt 2017/ 2018 den Ansatz für die Förderung von Beratungs-und Behandlungsstellen (BBS) sowie Kontakt-und Beratungsstellen (KBS) um 100 Tsd. Euro erhöht (Projektförderung für Personalmittel). In Absprache mit dem MASGF hatte die Landesstelle für Suchtfragen (BLS e.V.) am 07. April 2017 zu einem Fachgespräch eingeladen. Zum Termin waren die drei südlichen Landkreise einschließlich der Stadt Cottbus eingeladen (Vertreter der Kommunen, Träger bzw. Leiter und Leiterinnen der BBS). Auf Basis der Ergebnisse des Fachgesprächs sollten entscheidende Verbesserungen u.a. bei der Beratung erzielt wer-den. Besprochen wurden u.a. Maßnahmen wie Gruppenangebote, Terminabstimmungen, Öffentlichkeitsarbeit, schnelles Fallmanagement, Nachsorge-Angebote u.v.m. Weiter steht das Modellprojekt der Schulgesundheitsfachkraft im 2. Jahr seiner Erprobung, so dass erste Bewertungen hinsichtlich der Suchtpräventionswirkung möglich sein sollten.

Ich frage die Landesregierung:
Die vollständige Kleine Anfrage und die Antwort der Landesregierung finden Sie im anhängenden pdf-Dokument:
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