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16.01.2019, 10:50 Uhr
CDU-Politiker Schulze und Nowka bieten besonderen Bürgerservice an
Mit Blick auf die Diskussion um einen Kohleausstieg bieten der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze und der Landtagsabgeordnete Raik Nowka ab sofort einen besonderen Bürgerservice an.

Auf ihren Internetseiten werden fortan die Zahlen der Bundesnetzagentur zur Stromerzeugung und zum Stromverbrauch in Deutschland aufbereitet und veröffentlicht. Die beiden CDU-Politiker erklären: „Damit wollen wir einen Beitrag zur Versachlichung der gesamten Diskussion um einen Kohleausstieg leisten. Die Debatte wurde gerade auch durch die Vorkommnisse im Hambacher Forst sehr aufgeladen. Wichtige Aspekte sind dadurch leider in den Hintergrund geraten. Dazu zählt unter anderem die Energiesicherheit Deutschlands. Schließlich stellt sich die Frage, wie eine stabile und sichere Stromversorgung ohne Atom- und Kohlestrom gewährleistet werden soll.“
Spremberg - Schulze und Nowka weiter: „Die von uns zur Verfügung gestellten Übersichten machen deutlich, dass ein überstürzter Ausstieg aus der Kohle zusammen mit dem schon beschlossenen Atomausstieg bei der Stromerzeugung eine große Lücke hervorrufen würde. Interessierte Bürger können sich anhand der Daten selbst einen Eindruck verschaffen, vor welchen umfassenden energiepolitischen Herausforderungen wir beim Thema Kohleausstieg stehen.“

Darüber hinaus finden Sie unten ein Diagramm. Dieses stellt die Stromerzeugung in Deutschland exemplarisch in dem Zeitraum 12. November 2018 bis 28. Dezember 2018 dar. Zeitpunkt ist jeden Tag 12.00 Uhr am Mittag. Anhand der Darstellung wird gut ersichtlich, dass sich Stromerzeugung und Stromverbrauch in etwa die Waage halten. Es kommt allerdings mitunter zu einem Verbrauch, der die erzeugte Menge übersteigt. Zusätzlich wird in dem Diagramm deutlich, welchen signifikanten Anteil Braun- und Steinkohle sowie Kernenergie an der produzierten Strommenge haben. Dies gilt insbesondere für die dargestellten Tage, an denen eine vergleichsweise niedrige Stromeinspeisung aus Windenergieanlagen stattfand. Mit dem beschlossenen Atomausstieg und dem geforderten Kohleausstieg ist hier kurzfristig eine erhebliche Lücke bei der Stromerzeugung zu füllen. Wie dies bewerkstelligt werden soll und wie die Strompreise gleichzeitig auf einem moderaten Niveau gehalten werden sollen, muss unbedingt vor dem Beschluss eines Kohleausstiegs geklärt werden. Eine Nichtbeachtung wäre schließlich eine große Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Die Übersichten sind sowohl auf der Internetseite von Dr. Klaus-Peter Schulze (www.klaus-peter-schulze.de) als auch von Raik Nowka (www.raiknowka.de)  abrufbar.