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14.07.2017, 12:53 Uhr
Sommertour 2017
Frischke Landschaftspflege GmbH
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze besuchte mit dem Spremberger Landtagsabgeordneten Raik Nowka die Frischke Landschaftspflege GmbH im Spremberger Ortsteil Sellessen. Hier hat die Weiterführung eines Unternehmens vom Gründer Reinhard Frischke durch seinen Sohn, den studierten Maschinenbauingenieur Matthias Frischke  und seiner Frau Nadja, welche beide zu gleichen Teilen als Geschäftsführer tätig sind, funktioniert.
Spremberg/Sellessen - Seit nunmehr einem Jahr leitet das Ehepaar Frischke die Geschicke des Unternehmens, welches vorrangig die Baumpflege und Trassenpflege zu seinen Tätigkeitsbereichen für die 27 Arbeitnehmern zählt. Auch im Bereich der Landschaftspflege ist ein Fachkräftemangel zu verzeichnen. So würde das Unternehmen gern engagierte und zuverlässige Mitarbeiter einstellen, die im Rahmen einer beruflichen Weiterbildung für die Baumpflege qualifiziert werden. Die CDU-Abgeordneten sind sich einig, dass zur Gewinnung von Fachkräften, gleich welcher Art, besonders der Süden des Landes Brandenburg von der Landesregierung nicht abgeschnitten werden darf. Bloße Rückkehrerprogramme, die beide gutheißen, reichen dafür nicht aus. Es ist wichtig, dass eine funktionelle Infrastruktur mit ausreichender gesundheitlicher Versorgung, guten Betreuungs- und Bildungsangeboten aber auch Freizeitangeboten und vor allem guter digitaler Infrastruktur sowie ein attraktiver Personenverkehr vorgehalten werden müssen, um die Lausitz als hauptstadtferne Region nicht abzuhängen. Dr. Schulze als Abgeordneter im Umweltausschuss bringt noch eine gute Nachricht für den Unternehmer mit. Im nächsten Jahr wird der Bund 50 Millionen Euro zur Begrünung der Kommunen zur Verfügung stellen, die Länder wiederum müssen den gleichen Anteil beisteuern. Die Begrünung der Kommunen wird die Lebensqualität steigern und nicht zuletzt ein Beitrag zum Klimaschutz sein. Bleibt zu hoffen, dass die Rot-Rote Landesregierung zeitnah ein entsprechendes Förderprogramm entwickelt und das Geld beim Bund auch abruft.