Anfragen
07.11.2017, 12:06 Uhr
 
Schutzmaßnahmen für Kinder in Not
Kleine Anfrage der Abgeordneten Kristy Augustin und Raik Nowka
der CDU-Fraktion an die Landesregierung

In der Antwort zur Kleinen Anfrage 2695 (DS 6/6583) wurden erschreckende Zahlen zur Gefährdung von Kindern und Jugendlichen dargestellt. Seit 2010 haben sich die notwendigen Schutzmaßnahmen verdoppelt. Jeden Tag müssen im Land Brandenburg 8 Maßnahmen zur Sicherung des Kindeswohls durch Behörden ergriffen werden.

Wir fragen die Landesregierung:

1.    Die Zahlen zur häuslichen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche haben  sich in den Jahren von 2010-2017 fast verdoppelt. Worauf führt die Landesregierung die steigende Gewalt zurück?
2.    Wie haben sich diese Zahlen im Quartal 1 und 2 2017 zu den Vergleichsquartalen ab 2010 entwickelt?
3.    Wie bewertet die Landesregierung die Vervierfachung der Schutzmaßnahmen, die im Zusammenhang mit Suchtproblemen eines Kindes/Jugendlichen standen?
4.    Wie haben sich diese Zahlen im Quartal 1 und 2 2017 zu den Vergleichsquartalen ab 2010 entwickelt?
5.    Welche Drogen stellen diesbezüglich ein besonderes Problem dar?
6.    Welche Regionen des Landes sind von Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Drogenproblematik besonders betroffen?
7.    Wie bewertet die Landesregierung die stark ansteigende Zahl der vorläufigen Schutzmaßnahmen bzw. der Unterbringungen während der Maßnahme?
8.    Wie haben sich diese Zahlen im Quartal 1 und 2 2017 zu den Vergleichsquartalen ab 2010 entwickelt?
9.    In welchen Regionen des Landes werden derartige Maßnahmen besonders häufig veranlasst und gibt es an diesen Standorten ausreichend Unterbringungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche?
10.    Wie ist die derzeitige Auslastung der zur Verfügung stehenden Unterbringungsmöglichkeiten? (Mit der Bitte um Auflistung nach belegten und freien Plätzen je Standort.)
11.    Ist die Anzahl von 44 Plätzen in den Wohngruppen ausreichend?
12.    Wie bewertet die Landesregierung die ebenfalls stark angestiegenen erzieherischen Hilfen außerhalb des Elternhauses?
13.    Wie haben sich diese Zahlen im Quartal 1 und 2 2017 zu den Vergleichsquartalen ab 2010 entwickelt?
14.    Wie begründet die Landesgierung, mit Blick auf die dramatischen Zahlen und die steigende Not von Kindern sowie Gewalt gegen Kinder, dass keine eigenen Kinderschutzmaßnahmen ergriffen werden sollen?
Die vollständige Antwort lesen Sie bitte im anhängenden pdf-Dokument.
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