Anfragen
26.07.2017, 10:31 Uhr
 
Kinder- und Jugendnotdienste im Land Brandenburg
Kleine Anfrage der Abgeordneten Kristy Augustin und Raik Nowka
der CDU-Fraktion

an die Landesregierung

Kinder und Jugendliche benötigen manchmal Beratungs- und Hilfeleistungen durch öffentliche Institutionen. Kinder- und Jungendnotdienste sind solche Einrichtungen, die vor allem bei akuten Krisen in Not geratene junge Menschen betreuen oder sogar vorübergehend in Obhut nehmen. Alle Jugendämter sind verpflichtet, solche Angebote bereitzuhalten.


Wir fragen die Landesregierung:

1.    Wie viele Fälle von häuslicher Gewalt gegenüber Kindern und 
Jugendlichen sind der Landesregierung bekannt? (Mit der Bitte um Auflistung ab dem Jahr 2010.)
2.    In wie vielen Fällen wurden Jugendämter und Notdienste auf Grund von Drogenkonsum der Eltern alarmiert/ aktiv? (Mit der Bitte um Auflistung ab dem Jahr 2010.)
3.    In wie vielen Fällen hatten Kinder und Jugendliche selbst Drogen konsumiert, wodurch Jugendämter und Notdienste zum Einsatz kamen? (Mit der Bitte um Auflistung ab dem Jahr 2010.)
4.    Welche Kinderschutzmaßnahmen werden durch das Land Brandenburg umgesetzt oder unterstützt?
5.    Wie viele Mitarbeiter sind bei der Fachstelle Kinderschutz tätig und woraus setzt sich deren Tätigkeit konkret zusammen?
6.    Wie viele Kinder- und Jugendnotdienste gibt es im Land Brandenburg? (Mit der Bitte um Auflistung nach Standorten.)
7.    Werden diese Dienste aktiv von Kindern und Jugendlichen aufgesucht oder basiert die Arbeit der Notdienste auf deren eigener Initiative?  
8.    Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit dieser Dienste mit den Jugendämtern, der Polizei sowie den Gesundheitsämtern und wo gibt es hier Verbesserungsbedarf? (Gibt es beispielsweise eine geimeinsame Software für den Zugriff und Austausch von Daten/Informationen?)
9.    Sind diese Dienste rund um die Uhr und an jedem Tag erreichbar? Wenn nein, warum nicht?
10.    Wie sind diese Notdienste mit Personal ausgestattet – ist das aus Sicht der Landesregierung ausreichend?
11.    Inwieweit werden Familien durch die Dienste nachhaltig betreut/ kontrolliert?
12.    Wie viele Inobhutnahmen für Kinder unter 14 Jahren wurden in den letzten fünf Jahren durchgeführt? (Wenn möglich, dann mit der Bitte um Auflistung nach Ursachen – z.B. Gewalt, Missbrauch oder Drogenkonsum.)
13.    Wie viele kurzfristige Aufnahmen in Wohngruppen wurden in den letzten fünf Jahren realisiert? (Wenn möglich, dann mit der Bitte um Auflistung nach Ursachen – z.B. Gewalt, Missbrauch oder Drogenkonsum.)
14.    Wie viele Kinder und Jugendliche wurden seit 2012 dauerhaft von Ihren Eltern getrennt? (Wenn möglich, dann mit der Bitte um Auflistung nach Ursachen – z.B. Gewalt, Missbrauch oder Drogenkonsum.)
15.    Inwieweit wird die „Nummer gegen Kummer“ (0800 1110333) durch Kinder und Jugendliche genutzt? (Wie viele Beratungsgespräche werden jährlich durchgeführt?)
16.    Welche weiteren Notrufnummern stehen Kindern und Jugendlichen im Notfall zur Verfügung?
17.    Wird die Möglichkeit der telefonischen Beratung an Schulen beworben und inwiefern wird dieses Angebot darüber hinaus bekannt gemacht?
18.    Welche weiteren Maßnahmen plant die Landesregierung zur Stärkung des Kinders
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