Anfragen
17.03.2017, 13:39 Uhr
 
Mit Telemedizin und Ehrenamt Leben retten
Kleine Anfrage Nr. 2486 der Abgeordneten Raik Nowka und Björn Lakenmacher der CDU-Fraktion

Vorbemerkungen der Fragesteller: Eine Anhörung am 14.09.2016 im AASGFF zum,Thema „Deutscher Herzbericht 2015“ bescheinigte dem Land überdurchschnittliche Quoten an Todesfällen durch Herzversagen. Insbesondere beim HerzKreislaufstillstand benötigen Patienten schnelle und fachliche Hilfe. Jede Minute zählt und aufgrund der teilweise langen Rettungswege in berlinfernen Regionen, wird es immer schwieriger Hilfsfristen vom Zeitpunkt der Alarmierung einzuhalten. Der Landkreis
Greifswald/Vorpommern geht hier neue Wege. Dort werden im Notfall geschulte Laien und ausgebildete Ersthelfer über ihre Smartphones benachrichtigt, sodass diese die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken können. Auch in anderen Regionen Deutschlands werden ähnliche Projekte, mit dem Ziel, flächendeckend
die Wiederbelebungskompetenz und Motivation der Bevölkerung zur Hilfeleistung zu aktivieren, umgesetzt. Vorbemerkungen der Landesregierung: Das Zeitfenster für eine Wiederbelebung ist
nur wenige Minuten groß. Die Überlebenschancen eines Patienten mit Herz-
Kreislaufstillstand nehmen in der Folge stark ab. Findet keine effektive Herz-Lungen-Wiederbelebung - eventuell unterstützt durch den Einsatz eines externen automatischen Defibrillators – durch Ersthelfer statt, hat der Rettungsdienst kaum noch Chancen, wirkungsvoll tätig zu werden. Die Regionalleitstellen im Land Brandenburg leisten in diesem Zusammenhang einen wertvollen Beitrag, indem sie Laien telefonisch anleiten (sogenannte „Telefonreanimation“).
Frage 1: Wie schätzt die Landesregierung derzeit die Situation der Notfallrettung ein?
Frage 2: Wie sind die Hilfsfristen in Brandenburg und können diese eingehalten werden
Die vossltändigen Fragen und Antworten finden Sie im unten stehenden pdf-Dokument.
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