Anfragen
30.10.2017, 12:35 Uhr
 
Impfquoten 2016

Kleine Anfrage des Abgeordneten Raik Nowka der CDU-Fraktion an die Landesregierung

Im Februar 2017 berichtete die Landesregierung im Rahmen einer Ausschusssitzung des AASGFF über den Sachstand der Umsetzung des Landtagsbeschlusses „Impfen schützt alle“ vom 29. April 2015. Die aktuellen Impfquoten aus dem Jahr 2016 waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt, da einige Gesundheitsämter aus technischen Gründen keine Daten übermitteln konnten. Zudem wurde in diesem Sommer das ‚Gesetz zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten‘ beschlossen. Dort werden u.a. zur Verbesserung der Impfquote Maßnahmen festgeschrieben. Nach diesem Gesetz wird die Leitung einer Kita verpflichtet, das Gesundheitsamt zu benachrichtigen, wenn die Eltern den erforderlichen Nachweis über eine ärztliche Impfberatung nicht vorgelegt haben. Damit erhalten die Gesundheitsämter die nötige Handhabe, auf die Eltern zuzugehen und sie zur Beratung zu laden.

Ich frage die Landesregierung:

1.    Konnten die Gesundheitsämter die entsprechenden Daten mittlerweile übersenden und liegen der         Landesregierung die Impfquoten für das Jahr  2016 vor?

2.    Wie fallen die jeweiligen Impfquoten bei Kleinkindern aus? (Mit der Bitte um Darstellung der         Entwicklung der Impfquote seit 2012.)
    a.    Masern, Mumps, Röteln, Windpocken
    b.    Diphterie
    c.    Tetanus
    d.    Pertussis
    e.    Rotaviren
    f.    Meningokokken C
    g.    Hepatitis B

3.    Wie fallen die Impfquoten bei Einschülern aus? (Mit der Bitte um Darstellung der Entwicklung der     Impfquote seit 2012.)
    a.    Masern, Mumps, Röteln, Windpocken
    b.    Diphterie
    c.    Tetanus
    d.    Pertussis
    e.    Meningokokken C
    f.    Hepatitis B

4.    Wie fallen die Impfquoten bei Schülern der 10. Klasse aus? (Mit der Bitte um Darstellung der     Entwicklung der Impfquote seit 2012.)
    a.    Masern, Mumps, Röteln, Windpocken
    b.    Tetanus-Diphterie-Auffrischung
    c.    Pertussis-Auffrischung
    d.    Meningokokken C
    e.    HPV
    f.    Hepatitis B

5.    In welchen Regionen des Landes sind die Impfquoten besonders schlecht?
   
6.    Worauf sind diese schlechteren Impfquoten zurückzuführen?
   
7.    Wie bewertet die Landesregierung, mit Blick auf die Impfquote, das Gesetz zur     Modernisierung     der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten, welchem der Bundesrat     im Juli     2017 zugestimmt hat?

8.    Gibt es zur Umsetzung dieses Gesetzes bereits erste Maßnahmen? Wenn ja, welche?

9.    Wie bewertet die Landesregierung eine Pflicht zur Impfung?

10.    Sind Kinderärzte zur Impfberatung verpflichtet?

11.    Sind der Landesregierung Vorgänge bekannt, wonach Ärzte bewusst von einer Schutzimpfung des     Kindes abraten?

12.    Inwieweit hat die Landesregierung Erkenntnisse darüber, dass beispielsweise Heilpraktiker oder     Hebammen von Impfungen abraten und aufgrund dessen Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen?

13.    Welche Handlungsmöglichkeiten haben Gesundheitsämter der Impfkritik von bestimmten Heilpraktikern     oder Hebammen entgegenzuwirken?

14.    Wie bewertet die Landesregierung in diesem Zusammenhang Vorschläge zur Gestaltung des     Heilpraktikerwesens, die zu einer größeren Transparenz und zu einer Verbesserung des Patienten-     und Verbraucherschutzes führen sollen?

Die vollständige Antwort entnehmen Sie bitte dem anhängenden pdf-Dokument.

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